5. August 2019 / Allgemein

Der Datenschutzbeauftragte, wichtiger als je zuvor

Seit der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) wurde eine Verzehnfachung von Datenschutzverletzungen in Arztpraxen festgestellt. Nicht nur die Anzahl der Datenpannen, sondern auch die Höhe empfindlicher Bußgelder können so manche Arztpraxis schnell in eine kritische Lage versetzen. Insbesondere in medizinischen Einrichtungen werden hochsensible Patientendaten verarbeitet. Aus diesem Grund werden bei Datenschutzverstößen häufig hohe Sanktionen in Form von Bußgeldern verhängt. Beispielsweise beträgt der maximale Bußgeldrahmen bei gravierenden Verstößen bis zu 20 Millionen Euro. Sofern 4% des weltweit erzielte Jahresumsatzes eines Unternehmens höher als 20 Millionen Euro sind, kann in diesen Fällen der Bußgeldrahmen entsprechend angehoben liegen.

Hinsichtlich dieser extremen Maßnahmen nationaler Aufsichtsbehörden empfehlen wir dringend einen internen oder externen Datenschutzbeauftragten zu bestellen. Unabhängig von der Mitarbeiteranzahl kann somit gewährleistet werden, dass alle Anforderungen an den Datenschutz so gut wie möglich erfüllt werden können. Im Vergleich zu vielen anderen Bereichen, sind die Anforderungen an Betriebe, in denen Gesundheitsdaten verarbeitet werden, in der Regel wesentlich höher.

Im nachfolgenden Artikel informieren wir über die aktuelle Expertenmeinung des Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg, Herrn Stefan Brink.

Artikel der Stuttgarter Zeitung

Letzte Aktualisierung: 05.08.2019 (dv)

 

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